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10 Zeichen, dass du nicht mit Geld umgehen kannst — und wie du das änderst

Deine Fähigkeit mit Geld gut umzugehen entscheidet darüber, wie du jetzt lebst, deine Kinder versorgen kannst und wie du im Alter leben wirst. Gründe genug, herauszufinden: Wie gut kannst du mit Geld umgehen?

Vermögen ist das, was du nicht ausgegeben hast.

— Unbekannt

Glücklicherweise durfte ich das Sparen ziemlich früh schon bei meinen Eltern lernen. Schon seit ich ein Kind bin, sagte mir mein Vater: “Lege 10% deines Einkommens jeden Monat zur Seite und du wirst keine Geldsorgen haben”.

1. Du sparst am Ende des Monats und nicht am Anfang

Sofern es mir gelingt, stehe ich morgens immer etwas früher auf, um an meinen Projekte zu arbeiten. Denn nur so kann ich sicher sein, dass ich genug Zeit für Blog-Artikel und Lesen habe.

2. Du hast das Thema Ausgaben nicht im Blick

Die meisten Menschen haben keinen klaren Überblick über ihre Ausgaben. Kannst du direkt aus dem Stehgreif sagen, wie viel Geld du im Monat fix benötigst? Wie viel dich was kostet? Was monatlich und was einmalig ist?

3. Du verwechselst Vermögenswert und Verbindlichkeit

Wenn du raten müsstest: Ist ein Auto Vermögenswert oder eine Verbindlichkeit?

4. Du kannst nicht 6 Monate ohne Job

Nachdem ich mich 2017 Selbstständig machte, war mein erklärtes Ziel: Ohne Geld für 6 Monate überleben können. Mein zweites Ziel: Jeden Tag auswärts Essen gehen können ;)

5. Du hast keine Strategie für’s Sparen

Du sparst vielleicht bereits und hast 1.000, 10.000 oder sogar 100.000 EUR auf dem Konto liegen. Dir fehlt jedoch eine Strategie, was du damit anfangen sollst.

„Die Deutschen empfinden die Börse stets als etwas Anrüchiges. Der Aktienmarkt ist für sie der Ort, an dem sich Menschen tummeln, die unverdient zu Geld kommen wollen.“

– Jens Ehrhardt

Ich selbst habe eine klare Meinung dazu: Jetzt ist der richtige Moment, um in Aktien zu investieren — Und Tipps, um damit anzufangen.

6. Du kaufst immer mehr teure Dinge

“Es ist völlig egal, wie viel ich verdiene. Wenn mehr auf’s Konto kommt, gebe ich mehr aus” — sagte mir jemand auf einer Party.

  • Haus abbezahlen
  • Auto abbezahlen
  • Handyvertrag
  • Zweitwagen
  • Regelmäßig neue Klamotten
  • Neues Smartphone
  • Luxus
  • du versteht…

7. Du vergleichst dich mit anderen

“Manche Menschen sind verwundert, wie man 20.000 EUR verdienen kann im Monat. Die verstehen gar nicht, wie man mit so wenig überleben kann” — meinte halb ernst ein Vermögensverwalter zu mir.

  • Hast du Verbindlichkeiten? (z.B. ein Haus)
  • Hast du Kinder?
  • Bist du verbeamtet?
  • Hast du bereits große Mengen Geld gespart?
  • Willst du in 10, 15 oder 30 Jahren in Rente? (aka wie alt bist du?)
  • Musst du jemanden pflegen?
  • Hast du eine folgenschwere Krankheit?
  • Wie hoch ist dein Einkommen?
  • Wo liegen deine Interessen? (Aktien / ETF / Immobilien)
  • Wie hoch ist deine Risikotoleranz?

8. Du verlässt dich auf die Rente

Mit der Altersvorsorge sehe ich es, wie mit dem Klimaschutz:

“Ach, jetzt haben wir einen sauberen Planeten und die Klimaerwärmung war gar nicht unsere Schuld — ich wünsche mir Müllberge”

— wird keiner je gesagt haben. (wenn du weißt, wo das Zitat herkommt, nenn mir doch bitte die Quelle!)

“So ein Mist, jetzt hab ich hier Geld gespart für’s Alter! Ich hätte lieber weniger…”

Wir können die Zukunft nicht vorhersagen, aber ich kann für einige Eventualitäten planen. Dazu gehört, dass die Rente im Alter nicht reichen wird. Ich sollte mich also fragen, ob ich alle Anschaffungen im Moment wirklich brauche — oder ob sie ein “will haben”-Produkt sind, ohne echten Mehrwert.

9. Du bist überrascht von Rechnungen

Manchen Menschen scheint es bei Rechnungen wie mit Weihnachten zu gehen: Es kommt jedes Jahr unerwartet.

10. Du legst kein Geld bewusst zur Seite für Wünsche

Wenn du Geld sparst, macht es Sinn zwischen langfristigem und kurzfristigem Sparen zu unterscheiden:

  • Deine Altersvorsorge: Langfristig
  • Der Kauf eines Eigenheims: Langfristig
  • Neuer Fernseher: Kurzfristig
  • Urlaub: Kurzfristig

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Aus dem Leben eines Taugenichts. Glücklich durch’s Leben stolpern.

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Dennis Tröger

Aus dem Leben eines Taugenichts. Glücklich durch’s Leben stolpern.